LEBENSLAUF

Mein Name ist Roland Roland Resch, ich wurde am 24. November 1951 in der kleinen thüringischen Stadt Gräfenthal geboren. Ich bin verheiratet und Vater zweier inzwischen erwachsener Töchter. Und stolzer Großvater einer Enkelin.

Meine schulische Laufbahn
Nach ersten Schuljahren in Gräfenthal besuchte ich die Erweiterte Oberschule in Saalfeld/Saale. 1970 machte ich dort das Abitur mit Berufsausbildung als Betriebs- und Verkehrseisenbahner. Danach begann ich das Studium der katholischen Theologie in Halle und Erfurt. Eigentlich träumte ich davon, eines Tages als Priester in einer Gemeinde für die Menschen da zu sein. Doch Zölibat und die strenge Hierarchie in der katholischen Kirche entsprachen bald nicht mehr meiner Lebensplanung. So begann ich 1972 ein Studium an der Ingenieurschule für Wasserwirtschaft in Magdeburg, das ich nach 3 Jahren erfolgreich abschloss.

Mein Beruflicher Werdegang
Seit 1976 ist die Uckermark Lebensmittelpunkt. Erste berufliche Station bis 1983: Investbauleiter und Preisprüfer im VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Neubrandenburg, nur unterbrochen durch den Grundwehrdienst in Eggesin. Danach bis 1990 Mitarbeiter für landwirtschaftliche Investitionen im Kreis Templin und schließlich über den „Runden Tisch“ im März 1990 berufen als Ratsmitglied für Umweltschutz des Kreises Templin. Das erste Mal in meinem Leben übernahm ich eine Funktion in einer öffentlichen Verwaltung.
Ein bedeutender Einschnitt für mich wie für uns alle waren die Kommunalwahlen im Mai 1990; danach war ich als stellvertretender Landrat und Umweltdezernent im Landkreis Templin tätig. Ein Jahr später, im Mai 1991 wurde ich dann zum Landrat gewählt. Im Dezember 1992 begann ein völlig neues Kapitel. Matthias Platzeck und Günter Nooke überzeugten mich, in die Landesregierung nach Potsdam zu wechseln. Fast zwei Jahre war ich Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Nach dieser Zeit arbeitete ich bei der Brandenburgischen Boden Gesellschaft. Im September 1995 leitete ich zuerst den Aufbau und dann die Verwaltung des Naturparks Uckermärkische Seen, und dies bis heute.

Meine politische Laufbahn
Während der Grundschulzeit war ich Junger Pionier und danach für zwei Jahre Mitglied der FDJ. Später dann in der Gewerkschaft und im Kulturbund der DDR. 1989 gehörte ich zu den Gründungsmitgliedern der Grünen Partei in Brandenburg, nach Gründung von Bündnis 90 war ich auch dort Mitglied. Seit Ende 1999 bin ich parteilos.
Seit Herbst 1998 engagiere ich mich als gewählter Abgeordneter im Kreistag Uckermark. Im Juni 2007 erhielt ich von der Mehrheit der Abgeordneten das Vertrauen und wurde als Vorsitzender des Kreistages gewählt. Für diese Aufgabe erhielt ich im Herbst 2008 erneut ein überzeugendes parteiübergreifendes Votum.

Mitarbeit in Vereinen
Über 10 Jahre arbeite ich inzwischen im Vorstand des Fördervereins Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft. Seit Februar 1997 bin ich stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für das Kirchlein im Grünen Alt Placht und seit Ende 2008 Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark e.V..


zurück zur Hauptseite